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Wie hoch sind die Strafen für Drogenkonsumenten

in der Slowakei?


Sind einige Strafen in der Slowakei unverhältnismäßig?

Lesen Sie die Geschichten und Fakten unten

und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.



SIND DIE SLOWAKISCHEN GESETZE MIT

EUROPÄISCHEN GESETZEN ENTSPRECHEN?

Lesen Sie die nachstehende rechtliche Analyse

und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.


15 JAHRE FÜR DEN KONSUM VON MARIHUANA

Paragraph 172/2a Strafgesetzbuch


Wortlaut:

Mit einer Freiheitsstrafe von zehn bis fünfzehn Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die in Absatz 1 genannte Tat begeht (d. h. wenn er die dort genannten Stoffe erzeugt, einführt, ausführt, transportiert oder transportieren lässt, kauft, tauscht, besorgt oder beliebig lange besitzt) und er für eine derartige Tat bereits verurteilt worden ist.

Erläuterung:

In der Praxis bedeutet dies, dass wenn Sie zum zweiten Mal mit einem Suchtgift und psychotropem Stoff erwischt werden und Sie sowohl zum ersten Mal als auch zum zweiten Mal mehr als 10 Einzeldosen bei sich haben (z. B. bei Marihuana mehr als 5 Gramm), Sie für 10 bis 15 Jahre ins Gefängnis gehen. Das Gesetz unterscheidet nicht, ob Sie ein Dealer oder Konsument sind. Die Wörter Kauf und Verkauf stehen im selben Absatz und sogar im selben Buchstaben des Paragraphen 172/1c. Wenn Sie zum dritten Mal erwischt werden, gilt für Sie § 47 unter dem Titel LEBENSLANGE Freiheitsstrafe


Robo (27 Jahre alt)

Robo ist ein kleiner Junge, der Sport, Natur und Musik mag. Er war an verschiedenen Aktivitäten beteiligt, wie zum Beispiel an dem Aufräumen von Müll in der Natur, der Hilfe für Obdachlose, der Organisation von Konzerten und Treffen mit Freunden. Wie Tausende andere in der Slowakei zog er jedoch das gelegentliche Rauchen von Marihuana dem gelegentlichen Alkoholkonsum vor. Er wurde erstmals 2017 mit 12 g Marihuana erwischt. Die Folge war eine bedingte Strafe von 30 Monaten mit einem Aufschub von 36 Monaten. Robo arbeitete weiter, traf Freunde, führte ein konfliktfreies Leben und seine bedingte Strafe verstrich schrittweise. Es wohnte bei seinen Großeltern, um die er sich vorbildlich bis zu ihrem Tod gekümmert hat, später hat er von seinem Gehalt eine eigene Untermiete finanziert. Am 1.2.2019 wurde er jedoch bei einer zufälligen Razzia in einer Kneipe in Košice mit 7.7 g marihuana. erneut erwischt. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft und wurde nach § 172 Abs. 2 lit. a Strafgesetzbuch des wiederholten Konsums und Besitzes von Marihuana angeschuldigt. Am 12. 9. 2020 wurde er vom Bezirksgericht in Košice zu einer unbedingten Strafe von 12,5 Jahren verurteilt. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig und Robo verbringt somit derzeit den 27. Monat in Untersuchungshaft. Zu diesem Urteil muss jedoch die Umwandlung der bedingten Strafe von 2,5-Jahren hinzugerechnet werden, was insgesamt 15 Jahre unbedingter Strafe ergibt. In unserem Leben definieren wir das Böse wie folgt: Wenn jemand bewusst und absichtlich jemandem schadet. Wir sind nicht in der Lage, diese Definition im Konsum von Marihuana zu finden, für den Robo verurteilt wurde. Dieser Zustand wird durch eine Kombination von zwei „Irrationalitäten“ im Strafgesetzbuch verursacht, nämlich: - Paragraph 172 1c und 172 1d, der nicht zwischen Konsumenten und Verkäufern unterscheidet und in einem Satz die Wörter kauft, verkauft, tauscht, besorgt verbindet - Paragraph 172 2a des Strafgesetzbuches, der einen wiederholten Konsumenten für 10 bis 15 Jahre ins Gefängnis wirft


Michal

Da das Thema drakonischer Strafen für Marihuana derzeit ein aktuelles Medienthema ist, möchte ich hier ein paar Zeilen schreiben. Am Freitag, den 19. 2. 2021, wurde gegen meinen Verlobten Michal ein Strafverfahren wegen dem besonders schweren Verbrechen der unerlaubten Herstellung von Suchtgiften und psychotropen Stoffen, Giften oder Drogenausgangsstoffen, ihres Besitzes und des Handels damit - § 172 StGB - eingeleitet. Da er in dieser Sache in der Vergangenheit bereits angeklagt wurde, drohen ihm bis zu 10-15 Jahre Freiheitsstrafe. In seinem Auto wurden 10,7 g Marihuana für den Eigenbedarf gefunden. In der Vergangenheit wurde er 2014 wegen Besitzes von Marihuana (33 g) verurteilt, wobei ihn das Bezirksgericht zu 3 Jahren Freiheitsstrafe verurteilte. Die Berufung vor dem Kreisgericht änderte das Urteil von 3 Jahren auf 4,5 Jahre. Anschließend wurde er inhaftiert. Er verbrachte deshalb drei ganze Jahre im Gefängnis. Wegen guten Benehmens und der Einhaltung der Gefängnis- und Arbeitsordnung wurde er nach dem Vollzug von 2/3 seiner Strafe bedingt freigelassen. Nach seiner Freilassung hat er alle ihm vor Gericht gesetzten Pflichten und Beschränkungen sowie Termine eingehalten. Nach seiner Freilassung (2017) begannen wir ein vollwertiges, geordnetes Familienleben zu führen. Er arbeitete Vollzeit. Seine Einstellung zur Arbeit war verantwortungsvoll, er war fleißig, konfliktfrei, zuverlässig. Er ist ein Mensch, über den die Meinung der engen Öffentlichkeit sehr positiv ist. Er half beim Bau eines Radweges in der Gemeinde, beteiligte sich an den Reparaturen des Sportvereins und half immer gerne jeder beliebigen Person. Neben dem Zusammenleben haben wir mit der Planung der Hochzeit - im Oktober dieses Jahres - begonnen, und in den letzten Monaten haben wir auch versucht Nachkommen zu zeugen. Seit seiner letzten Verurteilung im Jahr 2014 wurde er nicht strafrechtlich verfolgt. Es gab nur ein Vergehen - im Verkehrsbereich mit einer Geldstrafe von 10 Euro. Heute ist das Strafgesetzbuch betreffend den Konsum der Droge Marihuana unerbittlich und schickt statt Umerziehung Menschen, die sich wiederholt vergehen, zu langjährigen Gefängnisstrafen. § 172 Abs. 2 lit. a StGB (Rückfall). Im Vergleich zu den umliegenden Ländern sind wir ein Land, das in solchen Fällen die höchsten Strafsätze hat. In den Niederlanden ist Marihuana in Coffeshops sogar frei erhältlich. Unser Strafgesetzbuch unterscheidet nicht zwischen leichten und harten Drogen und ordnet sowohl Dealer als auch Konsumenten in dieselbe Kategorie ein. Ein Drogendealer, der in großen Mengen Handel betreibt und harte Drogen (Heroin, Kokain, Meth usw.) liefert, erhält die gleiche Strafe wie ein zum zweiten Mal strafrechtlich verfolgter Konsument von Marihuana. Ich kann nicht umhin, an andere, viel schwerwiegendere Straftaten zu denken, für die die gleichen, oder sogar noch niedrigere Strafen verhängt wurden. Als Beispiel nenne ich den „Zeugen Andruskó“ im Fall des Mordes von Ján Kuciak und Martina Kušnírová, die wegen Vermittlung des Mordes zu einer Strafe von 15 Jahren verurteilt wurde. Die Ermordung des Hockey-Schiedsrichters Herrn Liptaj im Jahr 2008. Das Kreisgericht entschied, dass der Angeschuldigte Herr Ščurko, der das Opfer mindestens 19 Mal mit einem Messer in den Oberkörper gestochen und gehackt hat, wegen vorsätzlichen Mordes 5 Jahre im Gefängnis verbringen wird. Dies gilt auch für die Straftaten Folter und sexueller Missbrauch. Die Täter bekommen 5-jährige Freiheitstrafen. Diese sind relativ niedriger als bei Michal, dem eine Freiheitsstrafe von 10-15 Jahren droht. Während meines Hochschulstudiums habe ich 5 Jahre in einem Studentenheim verbracht, wo ich von jungen Leuten umgeben war. Die meisten von ihnen verbrachten ihre Freizeit mit dem Konsumieren nicht nur von Alkohol, sondern auch einer leichten Droge - Marihuana. Einige hatten sogar kein Problem damit, diese Droge in der Öffentlichkeit zu konsumieren, und tragen heute stolz einen Hochschultitel. Im Falle des Beweisens Michals Schuld und seiner Verurteilung, bestenfalls für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren, wird er eine Strafe mit dem höchsten Grad an Bewachung, zusammen mit Mördern, Tyrannen und Psychopathen, verbüßen. Das derzeitige strenge Strafgesetzbuch wird das Leben von Verurteilten zerstören, ihr Denken ändern und hat einen negativen Einfluss auf die Persönlichkeit eines Menschen, obwohl diese Personen keine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Die Lösung wären geeignete alternative Strafen, die den Rückfälligen umerziehen und „nicht töten“, wie diese derzeit auch in Nachbarländern angewendet werden. Beim Beweis von Schuld und Verurteilung wird nicht nur ein Menschenleben (jenes von Michal) zerstört, sondern gleich zwei (auch meines).

20 JAHRE FÜR DEN MARIHUANA-ANBAU

Paragraph 172/3c StGB


Wortlaut:

Mit einer Freiheitsstrafe von fünfzehn bis zwanzig Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die in Absatz 1 genannte Tat in großem Umfang begeht (d. h. die dort genannten Stoffe in großem Umfang erzeugt, einführt, ausführt, transportiert oder transportieren lässt, kauft, tauscht, besorgt oder beliebig lange besitzt).

Erläuterung:

Als kleiner Schaden gilt ein Schaden, der den Betrag von 266 Euro übersteigt. Als größerer Schaden gilt ein Betrag, der mindestens das Zehnfache dieses Betrags beträgt. Als erheblicher Schaden gilt ein Betrag, der mindestens das Hundertfache dieses Betrags beträgt, d. h. 26 600 Euro. Heute kostet 1 g Marihuana durchschnittlich etwa 10 Euro, je nach Kreis, Zeit usw. Es gibt Tabellen dafür. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie, wenn Sie mit 270 Gramm Marihuana erwischt werden, einen Schaden von 2700 Euro verursacht haben, also einen Schaden größeren Umfangs. Dafür wird auf Sie der Paragraph 172/2e angewandt, wo die Spanne 10-15 Jahre beträgt. Wenn Sie jedoch 2,7 kg zu Hause haben (z. B. wenn sie einige Pflanzen angebaut haben), haben Sie einen Schaden von 27000 Euro verursacht und es wird auf Sie der Paragraph 172/3c angewandt, in dem die Spanne 15-20 Jahre beträgt. Und wenn Sie mehr Pflanzen zu Hause haben und das Trockengewicht mehr als 13,3 kg beträgt, haben Sie einen Schaden großen Umfangs verursacht und Sie haben Paragraph 172/4c am Hals, in dem die Spanne 20-25 Jahre beträgt.


Milo (60 Jahre alt)

Wir sind ein normales Ehepaar, das eine 11-jährige Tochter, Victoria, großzieht. Mein 60-jähriger Ehemann Miloslav hat eine chronische Lungenobstruktion im 3. Stadium und Bluthochdruck. Wir haben einen gemeinsamen Bauernhof, auf dem wir Nutztiere, Hennen haben und Gänse und Enten züchten. Ich backe selbstgemachte Waffeln und Rollen. Davon leben wir und verkaufen gesunde Produkte. Mein Ehemann hat Bluthochdruck und chronische Lungenobstruktion, wie ich bereits eingangs schrieb. Es ist unglaublich, aber Marihuana und Extrakte daraus, also Phönixtränen, halfen seinen Druck zu verbessern. Also beschloss er, ein paar Marihuana-Pflanzen zu pflanzen. Es waren genau 11 Stück, von denen nur 3 Pflanzen THC enthielten, nämlich 2,8 %, 2,5 % und 2,4 %. Überraschenderweise war sein Druck im Rahmen der Möglichkeiten gut - maximal 150 zu 100. Am 21.09.2020 um 5.50 Uhr kam die Polizei zu uns zu einer Hausdurchsuchung, bei der sie 11 Marihuana-Pflanzen (nur drei mit THC) beschlagnahmte und Geld in Höhe von 3 200 € mitnahm. Er befindet sich seit 21.09.2020 in Untersuchungshaft und hat seitdem ständig einen Druck von 230 zu 130, der einen Schlaganfall auslösen kann. Sie waren bisher, innerhalb eines halben Jahres nicht in der Lage den Druck zu normalisieren. Dies zeigt nur eines - dass die klassische Behandlung bei ihm nicht funktioniert. Meinem Mann drohen 15 bis 20 Jahre, nur weil er sein Leben retten, uns lieben und in Ruhe mit uns leben wollte. Ich komme jetzt zur Sache: Marihuana gehört laut WGO zu den weichen Drogen, wie Kaffee, Tee und andere. Harte Drogen sind Meth, Kokain, Heroin, LSD. Ich brauch da wohl keine weiteren Details zu schreiben aber warum gibt es in der Slowakei so strenge Strafen für eine weiche Droge - Marihuana? Ein interessanter Satz aus einem Sachverständigengutachten - genau zitiert. Es droht praktisch keine unmittelbare Gefahr von Gesundheitsschäden oder unmittelbarer Lebensgefahr (aus toxikologischer Sicht) infolge des Rauchens von Hanf. Mein Mann und ich hatten ein Gastgewerbe und ich weiß, was Alkohol verursacht, dass es viel schädlicher ist und sein wird als Marihuana, und bestehe aufgrund meiner praktischen Erfahrung darauf. Warum zerstört ihr die Leben von Menschen wegen Marihuana und lasst Vergewaltiger und Diebe, die die Gesellschaft real bedrohen, draußen? Ich kämpfe hiermit auch für junge Leute, die der Staat für viele Jahre wegen weichen Drogen ins Gefängnis wirft, die Meinung der WGO dabei aber nicht akzeptiert. Das ist krank und verfehlt. Wäre es nicht vernünftiger, sie draußen zu lassen, damit sie arbeiten, Steuern und Sozialabgaben zahlen, statt ihre Leben zu zerstören? Die Gesetzgebung zu ändern und sie sollen statt des Ablaufens von Kneipen und Bars eine kleine Pflanze anbauen und etwas Nützliches tun? Es könnte angebracht sein, sich das tschechische System oder die europäischen Rahmenbedingungen anzusehen und unsere veralteten Rechtsvorschriften daran anzupassen. Am 7.4.2021 wird entschieden, ob mein Ehemann aus der Haft entlassen wird. Ich bin gespannt, wie es ausgehen wird. Ob ich jeden Tag gestresst sein werde, dass er einen Schlaganfall bekommt oder man ihn zu seiner Familie gehen lässt, denn momentan bin ich für alles allein. Von der Erziehung der Tochter bis zur Pflege des Bauernhofs. Ohne Ehemann ist es sehr schwer.


Jozef (43 Jahre alt)

Mein Name ist Jozef und ich bin 43 Jahre alt. Im Februar 2021 wurde ich wegen des Anbaus von Hanf mit THC, d.h. Marihuana, verhaftet und befinde mich seitdem in Untersuchungshaft. Ich wurde nach § 172/3c wegen des Anbaus von Marihuana in erheblichem Umfang angeschuldigt, wofür mir eine Strafe von 15-20 Jahren droht. Ich habe noch nie in meinem Leben jemandem Schaden zugefügt (jemanden verletzt) und ich verstehe nicht, dass Leute, die jemanden ermorden, weniger Jahre bekommen als ich. Ich habe nie Marihuana verkauft und habe sie zur Herstellung von Salben (ich habe 1 kg Marihuana für 1 Liter Salbe verwendet) für meine 70-jährige Mutter und meinen 75-jährigen Papa verwendet, die an nichts Anderes denken, als daran, ob sie mich noch erleben. Sie brauchen mich sehr. Jetzt werden sie vom Sohn betreut, der erst vor wenigen Monaten in die Welt der Volljährigen eingetreten ist und plötzlich seinen Vater verloren hat. Seine Mutter ist im Ausland und alles bleib an seinen Schultern. Er kümmert sich um den Großvater und die Großmutter, geht zur Arbeit, versucht die Rechnungen zu bezahlen und geht gleichzeitig zur Schule. Es fällt ihm schon sehr schwer. Ich bin ein problemloser Mann, ich habe mein ganzes Leben ehrlich gearbeitet, ich bin nicht vorbestraft, ich trinke nicht, ich habe nur geraucht und das hat mich dort hingebracht, wo ich bin - in Haft - und meine Familie leidet und meine Großeltern und mein Sohn brauchen mich. Es tut mir sehr leid, was passiert ist, und es ist mir nie in den Sinn gekommen, dass ich für den Anbau von Hanf mit THC und die anschließende Herstellung einer Salbe eine so hohe Strafe erhalten könnte.


10-15 JAHRE FÜR DREI AUSSAGEN

Paragraph 172/2c


Wortlaut:

Mit einer Freiheitsstrafe von zehn bis fünfzehn Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die in Absatz 1 genannte Tat in einer schwerwiegenderen Art und Weise des Handelns begeht (d. h. wenn er die dort genannten Stoffe in einer schwerwiegenderen Art und Weise des Handelns erzeugt, einführt, ausführt, transportiert oder transportieren lässt, kauft, tauscht, besorgt oder beliebig lange besitzt).

Erläuterung:

Als schwerwiegendere Art und Weise des Handelns gilt nach Paragraph 138/j die Begehung einer Straftat z.B. an mehreren Personen. In der Praxis bedeutet dies, dass wenn man drei Zeugen findet, die aussagen, dass Sie bspw. Ihnen Marihuana gegeben oder angeboten haben, Sie für 10 bis 15 Jahre ins Gefängnis gehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie vorbestraft sind oder ein "anständig" waren.


Martin

Mein Sohn Martin ist ein ganz normaler Junge, ein junger Mann, für den die Familie sein ganzes Leben ist. So haben wir ihn erzogen und deshalb hat er relativ jung, im Alter von 25 Jahren, seine Freundin Natálka geheiratet. Sie haben sich noch während der Schulzeit kennengelernt. 2018 wurde ihr Sohn Martinko geboren. Mein Mann und ich schenkten ihnen ein Grundstück, sie nahmen eine Hypothek auf und bauten ein Einfamilienhaus, in dem sie sich auf das gemeinsame Leben freuten. Als Martin festgenommen und angeschuldigt wurde, war Martinko zwei Jahre alt, und Martin hat ihn seitdem nicht mehr gesehen. Er arbeitete hart als Gerüstbauer bei Slovnaft in Bratislava. Er stand jeden Morgen um 4 Uhr auf und pendelte von Nitra zur Arbeit. Er kümmerte sich um seine Familie vorbildlich. Der Kern von Martins Fall besteht darin, dass weder bei der Hausdurchsuchung, noch bei der Personendurchsuchung ein Rauchgift oder psychotroper Stoff, eine Sache oder Bargeld gesichert wurden, die den Verdacht der Polizei bestätigen würden, dass die Straftat begangen wurde. Am 28.02.2020 wurde gegen Martin Strafverfolgung wegen des besonders schweren Verbrechens der unerlaubten Erzeugung von Suchtgiften und psychotropen Stoffen, Giften und Drogenausgangsstoffen, ihres Besitzes und des Handels damit gemäß § 172 Absatz 1 lit. c./, lit. d./, Absatz 2 lit. c./ des Strafgesetzbuchs mit Verweis auf § 138 lit. b/, lit. j./ des Strafgesetzbuchs eingeleitet und eine Anschuldigung erhoben. Ich möchte darauf hinweisen, dass sich die Polizei mit ihm nie wegen Drogendelikten befasst hat, er wurde nie mit Drogen erwischt, es gibt kein Foto, keine Aufzeichnung, dass er Drogen verkauft hat. Die Anschuldigung und anschließend auch die Anklage wurden ausschließlich auf der Grundlage von Zeugenaussagen und Transkripten von Telefongesprächen erhoben. Vor dem Prozess machten drei Zeugen der Anklage von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, drei sagten aus, was tatsächlich bei der Polizei ablief, und bestritten, dass Martin ihnen jemals Marihuana oder Meth anbieten oder verkaufen würde. Kein Teil der Telefontranskripte überführt meinen Sohn des Verkaufs oder irgendeiner Handhabung von Suchtgiften. Trotz aller Beweise, die vor Gericht geführt worden sind, befindet sich Martin immer noch in Haft. Wiederholte Entlassungsanträge lehnt der Richter ab. Ich werde meinem Sohn immer beistehen und ihn unterstützen. Wenn es in unserer Gesellschaft keinen Willen gibt, die §171 und §172 StGB zu ändern, wird das viele Menschenleben zerstören. Worin sehe ich die Unsinnigkeit des Gesetzes? – mit Verweis auf § 138 lit. b/, lit. j./ des Strafgesetzbuches, was bedeutet, dass für einen längeren Zeitraum und für mehrere Personen der Strafsatz auf 10-15 Jahre erhöht wird. Im Fall meines Sohnes reichte es, dass er zugab, vor 5 Jahren zum ersten Mal Marihuana probiert zu haben, und es reicht, wenn die Polizei mindestens vier Zeugen /drei und mehr/ auftreibt. Dies ist kein Problem für die Polizei, wenn man bedenkt, dass heute Marihuana von der überwiegenden Mehrheit der jungen Leute konsumiert wird. - Eine weitere "Unsinnigkeit" dieses Gesetzes besteht darin, dass nicht unterschieden wird, wenn sich vier Freunde treffen und einander einen Joint anbieten, sie begehen das gleiche "Verbrechen" wie wenn jemand kiloweise Marihuana verkauft.

Geschichten aus dem Gefängnis

Alle Geschichten in diesem Abschnitt sind durch § 172/2a verbunden


Wortlaut:

Mit einer Freiheitsstrafe von zehn bis fünfzehn Jahren wir der Täter bestraft, wenn er die in Absatz 1 genannte Handlung begeht (d. h. wenn er die dort genannten Stoffe erzeugt, einführt, ausführt, transportiert oder transportieren lässt, kauft, tauscht, besorgt oder beliebig lange besitzt) und für diese Tat bereits verurteilt worden ist.

Erläuterung:

In der Praxis bedeutet dies, dass wenn Sie zum zweiten Mal mit einem Suchtgift und psychotropem Stoff erwischt werden und Sie sowohl zum ersten Mal als auch zum zweiten Mal mehr als 10 Einzeldosen bei sich haben (z. B. bei Marihuana mehr als 5 Gramm), Sie für 10 bis 15 Jahre ins Gefängnis gehen. Das Gesetz unterscheidet nicht, ob Sie ein Dealer oder Konsument sind. Die Wörter Kauf und Verkauf stehen im selben Absatz und sogar im selben Buchstaben des Paragraphen 172/1c. Wenn Sie zum dritten Mal erwischt werden, gilt für Sie § 47 unter dem Titel LEBENSLANGE Freiheitsstrafe


Adam (35 Jahre alt)

Zu Beginn meines offenen Briefes möchte ich mich Ihnen vorstellen und meine aktuelle beklagenswerte Situation kurz zusammenfassen. Ich bin Adam Frolkovič und wurde zu 11,8 Jahren verurteilt - für den Verkauf oder die Gewährung eines Suchtgifts an 4 Personen, somit habe ich ein Besonders schweres Verbrechen nach § 172 Abs. 2 lit. c) StGB mit Verweis auf § 138 lit. j) StGB begangen und dafür wurde ich in die 3. Strafvollzugsgruppe eingeordnet, d. h. in maximale Überwachung als ein besonders schwerer Verbrecher. Obwohl sich inzwischen auch meine Familie öffentlich an der Initiative, die den Namen "Offener Brief von vier Familien an die Abgeordneten des Nationalrats der Slowakischen Republik" trägt, beteiligt, über die bereits halbwegs eine Debatte in den Medien initiiert worden ist, bei der auf meine Geschichte hingewiesen worden ist und in der gemeinsam für eine Änderung des Strafgesetzbuchs gekämpft wird, habe ich beschlossen, meine Geschichte auch Ihnen näher zu bringen: Ich bin in einer normalen kompletten Familie aufgewachsen. Als 9-jähriger begann ich Hockey zu spielen, wobei ich mich entschied, fürs Hockey alles zu opfern - also wechselte ich zur Sporthockeyschule in Trnava. Ich hatte Talent und vor allem die Bestrebung an mir zu arbeiten. Die Früchte dessen waren, dass ich nach und nach in die Nationalmannschaften der Slowakei U14, U15, U16 gelangte. Unter der Woche hatten wir manchmal sogar 3-Phasen-Trainings und am Wochenende reisten wir mit dem Team durch die Slowakei und weite Teile Europas. Bis ich 17 war, kannte ich nichts als Hockey und die Leute drumherum. Dann kam eine Verletzung und ich musste aufhören und meine Karriere beenden. Damals kannte ich niemanden außer den Leuten rund ums Eishockey, die ich plötzlich verlassen musste. Ich habe eine Bau-Berufsschule im Fachgebiet Architektur abgeschlossen und bin nach Großbritannien zum Arbeiten gefahren. Mit dem verdienten Geld kaufte ich mir ein Auto, und als kleiner Junge gründete ich einen Gewerbebetrieb im Bereich Ingenieurwesen im Bauwesen und ging nach Bratislava arbeiten. Manchmal habe ich bis zu 18 Stunden täglich gearbeitet und die Arbeit war extrem anspruchsvoll, vor allem psychisch. So kam ich auf diese Weise zum gelegentlichen Drogenkonsum. Glauben Sie mir, es ist nichts Besonderes und kann jedem passieren! Und die Folgen sind individuell: Meine Geschichte ist die, dass ich leider in das Ganze hineinfiel und mein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wurde. Ich kannte nur noch Leute, die Drogen auftreiben oder für sich besorgen wollen. Ich bin in ein Karussell geraten, das irgendwie enden musste. Und es endete, als uns Mitglieder einer Sondereinheit am Morgen die Tür eintraten und eine Razzia mit einem großen und nutzlosen Zirkus, der dazu gehört, durchführten. Bei der Hausuntersuchung haben sie bei mir keine Suchtgifte gesichert (weil ich gerade keine hatte), aber sie haben mich gesichert. Und dann wurde ich zu 11,8 Jahren verurteilt. Obwohl ich vorher nie Drogenprobleme hatte, ich habe noch nicht einmal Schulden, auch nicht bei der Sozialversicherung, kann ich sagen, dass sie mir eine Liquidationsstrafe von 11,8 Jahren dafür auferlegt haben, dass ich Menschen eine kleine Drogenmenge im Wert von 7 € u. ä. verkauft habe. Dabei haben sie bei mir die SLOWAKISCHE SPEZIALITÄT – den § 138 lit. j) StGB angewandt (Verkauf an drei und mehr Personen) - 10 bis 15 Jahre. Ich bin nur ein gewöhnlicher Kerl, dem es sehr leidtut, was er getan hat. Vor allem tut mir leid, dass ich mich selbst und vor allem meine Familie dadurch enttäuscht habe, dass ich der Verlockung der Drogen nicht widerstehen konnte. Dies ist in der Tat wahrscheinlich das wichtigste Match, das ich VERLOREN habe. Ich bin für mich selbst verantwortlich, ich gebe niemandem anderen die Schuld, und ich gebe auch zu, dass ich dafür "irgendeine Strafe" verdient habe. Aber nicht so eine! Die Auswirkungen solch drakonischer Strafen auf die Verurteilten und ihre enge und weite Familie sind katastrophal: Als ich eingesperrt wurde, war ich 29 Jahre alt, ich hatte eine tolle Freundin, die mir geholfen hat, von den Drogen wegzukommen, genauso wie meine Familie. Aber wir haben es zeitlich nicht geschafft. Meine Freundin und ich wollten in diesem Staat eine Familie gründen und Kinder großziehen. Aber diese Strafen, die bei uns auferlegt werden, solche anderswo verstandenen "Delikte", sind nicht normal, sondern AUSNAHMEstrafen! Sollte ich das Ganze absitzen, werde ich 41 Jahre alt sein und keine Freundin haben, denn während einer 11,8-jährigen Strafe wartet auf niemanden die eigene Frau, geschweige denn die Freundin. Ganz zu schweigen davon, dass ich vielleicht nie Kinder haben werde, weil ich die besten Jahre meines Lebens im Knast verbringen soll. Ich bin davon überzeugt, dass Sie wissen, dass die Unverhältnismäßigkeit der Strafen ein großes Problem der slowakischen Regelung in den Rechtsvorschriften ist. Sie können sich nicht einmal vorstellen, wie ich und mir ähnliche Personen uns hier fühlen. Hier in strengster Bewachungsstufe unter Mördern und Psychopathen, die jedoch wirklich hierher gehören. Ich weiß wirklich nicht, wie MICH diese LIQUIDATIONsstrafe von 11,8 Jahren bessern soll?! Wo ich doch nur ein Junge bin, von denen es Tausende gibt, der Drogen erlegen ist und nur SICH SELBST und seine FAMILIE Schaden zugefügt hat. Im Urteil zu meinem Fall steht, dass ich Drogen für insgesamt etwa 25 Euro verkauft habe. Ich habe noch nie in meinem Leben jemandem Schaden zugefügt! Vergleichen wir, wie ich mich fühle, da: ich nicht Tausende Familien um Millionen von Euro betrogen und zerstört habe, wie der Herr Majerský - 9 Jahre; ich habe auch keinen Filipino in der Obchodná-Straße getötet - 9 Jahre; ich war nicht 20 Jahre lang nicht der Chef einer kriminellen Organisation im Drogenbereich, die jährlich an Drogen Millionen verdiente - 9 Jahre; und ich hatte auch keinen Container voller Kokain und ich bin kein Mitglied einer internationalen kriminellen Organisation, wie der Herr Vadala - 9 Jahre! Es tut mir leid, aber es ist wirklich krank, wenn dieser Staat normale Menschen wie uns mit derart hohen Strafen umbringt, indem er an der perversen Vorstellung "Je höher die Strafe für den Drogentäter, desto besser für die Gesellschaft" festhält. Dies sind doch keine Strafen, die den Menschen wecken sollen oder ihn zum Einsehen bringen sollen, dass er den falschen Weg geht. Dies sind AUSNAHMEstrafen, mit denen der Verurteilte aus der Gesellschaft entfernt wird, und das ist wirklich nicht in Ordnung ... Deshalb frage ich zu Recht: Ist die Slowakei ein Staat, der in die moderne und zivilisierte EU gehört? Das beginne ich wirklich zu bezweifeln. Vor nicht allzu langer Zeit hat der ehemalige Ministerpräsident Dr. Fico erklärt, dass die Slowakei ein Land ist, das in der Kern-EU sein muss. Nun möchte ich nur einen Kontrast erwähnen, der das genaue Gegenteil beweist. Der Rahmenbeschluss 2004/757/SVV des Rates der EU vom 25. Oktober 2004, geändert durch die Richtlinie 2017/2013 des Rates der EU vom 15. November 2017. Das Ziel des Rahmenbeschlusses ist die Ahndung des gewöhnlichen Drogenhandels mit einer Freiheitsstrafe im Höchstmaß von 1-3 Jahre und höhere Formen der Straftätigkeit in Abs. 2 mit 5-10 Jahren. Mein Fall ist insofern spezifisch, da ich wegen der sog SLOWAKISCHEN SPEZIALITÄT verurteilt worden bin - einem sinnlosen und in keinem anderen Land existenten §, nämlich: §138 lit. j) StGB. Also der Verkauf an Dritte. Ich muss noch einmal auf den Kontrast zwischen uns und der realen EU hinweisen: Rahmenbeschluss 2004/757/SSV des Rates. Denn im Sinne dieses Rahmenbeschlusses wird das Wort „Verkauf“ (sale) als der Verkauf einer Droge an eine nicht im Voraus festgelegte Zahl von Personen wahrgenommen und ausgelegt. Die eigentliche Zahl der Menschen, an die die Droge verkauft wurde, ist kein Umstand, der die Pflicht der Mitgliedstaaten zur Auferlegung einer härteren Strafe begründet! (Art. 4 Abs. 2 des Rahmenbeschlusses). Ich möchte mich in diesem Schreiben nicht mit der Gesetzgebung befassen. Es ist aber wirklich notwendig, darauf hinzuweisen, dass sich die Slowakische Republik VERPFLICHTET hat, den Zweck dieses Rahmenbeschlusses einzuhalten ... und Sie sehen ja selbst, wo wir stehen. Wir sind an der letzten Stellen der EU. Und die einzigen, die das ändern können, sind die Abgeordneten. Auch WIR sind nur Menschen, die sich ihrer Fehler bewusst sind und sie zugeben, aber wir können uns mit diesen drakonischen Strafen von 10-15 Jahren – statt anderswo normaler Drogenstrafen – nicht abfinden. Dabei wissen und behaupten alle Fachleute für die Drogenproblematik, dass die Drogenprobleme auf dieser untersten Ebene ganz anders gelöst werden sollen als das Strafgesetzbuch momentan festlegt. Sehr gut kennen wir das sgn. Portugiesische Modell, dass bereits seit vielen Jahren funktioniert und zu dem sogar bereits „Wirkungsanalysen“ gibt, die die Auswirkungen unverhältnismäßiger Strafen für diese Drogendelikte beweisen und beweisen, dass diese höchst kontraproduktiv und zudem teuer für den Staat sind. Die Ergebnisse und Erfolge der sogenannten Portugiesischen Modells sind in der gesamten EU bekannt. Nur wir tun immer noch so, als würde uns das nichts angehen. Und ganz zum Schluss erwähne ich nur noch unser "Brüdervolk", die Tschechen, die ich als ein weiteres Beispiel anführen werde. Tschechien hat seit langem ihre Rechtsvorschriften in einer akzeptablen europäischen Art und Weise geregelt und weiß auch, dass unverhältnismäßige Strafen nur eine zerstörerische Wirkung haben. Und auch eine Form der bedingten Freilassung ist dort nach 1/2 der verbüßten Strafe möglich. Nur wir in der Slowakischen Republik müssen wieder die schlechtesten und strengsten in der EU sein. Denn bei uns gilt: erst nach der Verbüßung von 3/4, da ICH nach geltenden Rechtsvorschriften ein besonders schwerer Verbrecher bin. Aber das ist ein anderes Thema .... Mit diesem Brief wenden wir uns an Sie mit dem Glauben, dass Ihnen unsere Schicksäle nicht gleichgültig sein werden. Ich persönlich glaube, dass mit dem Kommen der neuen Regierung Leute gekommen sind, die die Sachen sehen, die ich in meinem Geständnis als ein Problem der Drogenpolitik anführe. Und sie sehen es als ein Problem, das wirklich existiert und gelöst werden muss ... Aber auf eine ZIVILISIERTE ART UND WEISE und nicht so LIQUIDIEREND wie bisher.

Mit freundlichen Grüßen Adam Frolkovič

Peter (40 Jahre alt)

Mein Name ist Peter und ich bin 40 Jahre alt. Ich war ein ganz normaler Junge, der Sport, Wandern und Tiere mochte. Ich habe eine Ausbildung zum Elektromechaniker gemacht. Nach dem Grundwehrdienst arbeitete ich in einer Lebensmittelfabrik. Die Arbeit ging mir von der Hand. Wir waren eine Team - ganz normale junge Leute. Wir mochten Spaß, Diskotheken, Rösten in der Natur ... So kam ich zum Alkoholkonsum und später zu Drogen. Ich habe natürlich nicht erwartet, dass ich davon abhängig werde. Ich wurde 2004 zum ersten Mal mit 8 Stück Heroin-Papiereinzelpackungen mit einem Gewicht von 0,61 g erwischt. Ich erhielt eine bedingte Strafe und eine ambulante Haft. Obwohl ich in Behandlung war, nach einer bestimmten Zeit habe ich die bedingte Strafe umgewandelt und kam in den Strafvollzug. Aus dem Strafvollzug wurde ich wegen vorbildlichen Benehmens bedingt entlassen. Ich hatte eine 2,5- jährige bedingte Strafe. Ich habe einen Job in einer Verzinkerei bekommen. Ich habe eine Freundin gefunden und bin zu ihr gezogen. Ein neues Team und ich verfiel wieder in Drogen. Ein Jahr später wurde meine Freundin schwanger und ich habe mich gefreut, Vater zu werden. Es war an der Zeit, ich war 32 Jahre alt. Aber was mich am meisten störte, war die Frage, ob ich es schaffte, weil ich drogenabhängig war. Ich fing an mir Mühe zu geben und mit meiner Sucht zu kämpfen und habe mich auf die Geburt meiner Tochter vorbereitet. Da kam es. Eine Polizeirazzia am 22.10.2013. Bei der Hausdurchsuchung wurden 5,3 g Marihuana mit einer Konzentration von 3,1 gefunden. Tatsächlich waren es nur zerquetschte Kiele und Samen. Wer es kennt, wird es "Abfall" nennen. 11 Dosen hat man mir daraus berechnet. Da ich es wiederholt bei mir hatte und es mehrere Leute gab, mit denen ich es konsumiert hatte, wurde ich zu 12,5 Jahren verurteilt. (Kreisgericht Nitra Aktenzeichen 4TO/103/2015-1914). Ich habe die bedingte Strafe verletzt, also habe ich zu den 12,5 Jahren zweieinhalb Jahre zusätzlich bekommen, d. h. insgesamt 15 Jahre in der höchsten Bewachungsstufe. Meine Handlungen haben nie jemandem Schaden zugefügt. Schaden wurde nur mir und vor allem meiner Familie dadurch zugefügt, dass ich süchtig war. In entwickelten Ländern weiß man, dass Sucht eine Krankheit ist; sie versuchen zu helfen, aber mir hat dieser Staat mein Leben ruiniert. Auch das Leben meiner Familie. Momentan bin ich seit 8 Jahren im Gefängnis von Leopoldov in der höchsten Bewachungsstufe unter den schwersten Verbrechern der Slowakei. Das soll mir helfen? Ist das richtig? Wie soll mir diese Liquidationsstrafe helfen? Meine Familie findet es schwer, damit umzugehen. Ich habe eine 7-jährige Tochter Laura. Die Freundin und Mutter meiner geliebten Tochter habe ich bereits verloren. Sie hat in dieser Zeit sogar geheiratet. Ich möchte meine kleine Tochter nicht auch noch verlieren. Sie ist für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich habe sie seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Das ist die größte Strafe für mich, dass ich nicht mit ihr sein und sie aufwachsen sehen kann. Ich habe mich dadurch schuldig gemacht, dass ich Drogen genommen habe, aber eine solche Liquidationsstrafe habe ich nicht verdient. Dieser Staat sollte beginnen, zwischen Drogenabhängigen und Menschen zu unterscheiden, die durch den Verkauf von Drogen reich werden wollen. Dies wird von unserer Gerichtsbarkeit nicht unterschieden. Schließlich werde ich wie ein Mitglied einer kriminellen Organisation bestraft. In keinem Land der Welt bekommt man wegen 5 Zeugen in einer Situation, wo so gut wie keine Drogen gesichert worden sind, eine so drakonische Strafe. Man braucht sich nur Tschechien anschauen, wie dort das Strafgesetzbuch die Sache regelt. Daher wäre ich froh, wenn endlich jemand anfangen würde, sich für dieses Thema zu interessieren. Ich bin nicht alleine. Es gibt mehrere von uns mit ähnlichen Schicksalen. Wir sind nicht in der Lage hier Gerechtigkeit durchzusetzen. Ich bin kein besonders schwerer Verbrecher, und dies wird auch durch mein bisheriges Verhalten beim Strafvollzug bestätigt. Ich wäre sehr froh, und nicht nur ich, wenn man das Strafgesetzbuch ändern würde und es gerechte Strafen wie in den umliegenden Ländern gäbe.

Danke.

Leopoldov, am 25.4.2021

Peter Krivosudský

Daniel

Mein Name ist Daniel und ich verbüße derzeit das 6. Jahr meiner 12-jährigen Strafe in strengster Bewachungsstufe. Ich wurde wegen Drogen verurteilt - Paragraph 172 Absatz 1 und 2; da ich die Tat wiederholt begangen habe, wurde mein Satz auf 10-15 Jahre erhöht, ein besonders schweres Verbrechen - dies ist eine ausschließlich slowakische Spezialität. Abgesehen von mir und einigen ähnlichen Fällen befinden wir uns in einer Einheit, in der es ungefähr 60 Mörder gibt. Mein Fall ist viel interessanter, aber ich werde versuchen, ihn einfach zu beschreiben. Mein ganzes Leben lang, seit ich 19 Jahre alt war, habe ich als Polizist gearbeitet. Ende 2012, nach 21 Jahren im Rang eines Hauptmanns, ging ich ins Zivilleben und fand mich zwei Monate später in Haft wieder. Ich arbeitete in der Spezialeinheit des Polizeipräsidiums, ich war auch Ausbilder für Taktik der Bereitschaftspolizeiformation der Schutzpolizei-Abteilung der Kreisdirektion der Polizei in Trnava. 2002 haben sich Leute von der Sondereinsatzabteilung an mich mit dem Vorschlag gewandt, dass ich als Mordagent arbeiten könnte usw. Schließlich trat ich 2006 dieser Einheit bei und arbeitete als in der Unterwelt eingesetzter Spionageoffizier. Ich war Mitglied der kriminellen Piťo-Gruppe, ich war für den Chef der Unterwelt von Trnava als Leibwache tätig. Ich habe meine Arbeit auf einem hohen professionellen Niveau ausgeführt. Bei dieser Arbeit traten natürlich auch Drogen auf. Ich war ein Gelegenheitskonsument, aber es begann auch mein Leben zu beeinflussen. Es war eine große Belastung für meine Psyche. Seitdem hatte ich viele Feinde in der Polizei, die keine Ahnung hatten, dass ich noch Polizist bin und ich meine Aufgaben erfülle. Ich war wie ein Gehetzter. Schon zum Zeitpunkt meiner aktiven Tätigkeit in der Polizei bestand ein eminentes Interesse an meiner Verhaftung. Ich erhielt meine erste Strafe wegen des Besitzes von Marihuana, und als ich 2014 aus dem Gefängnis entlassen wurde, stellte ich fest, dass die NAKA [Nationale Kriminalagentur] immer noch an mir interessiert war. Innerhalb eines Jahres haben sie mich aufgrund der Aussage eines verrückten Rauschgiftsüchtigen festgenommen, der seit einem halben Jahr im Knast war und freigelassen werden wollte. Die Anschuldigung war frei erfunden, meine Verteidigung interessierte keinen, nichts wurde bestätigt, es fand eine Hausdurchsuchung in meiner Abwesenheit statt, bei der nachweislich ein paar Dosen Meth in meine Wohnung gebracht wurden - das Ergebnis waren 12 Jahre zu dritt (höchste Bewachungsstufe). Ich habe ein geordnetes Leben geführt, ich habe meine Pflichten für diesen Staat verantwortungsvoll erfüllt. Ich habe Fehler gemacht, das ist mir bewusst, aber mit einer solchen Strafe haben sie mich liquidiert. Ich bin geschieden, mein Sohn hat keinen Vater. Niemand hat sich für mich eingesetzt und außerdem sagten die Herrn von der NAKA allen draußen, dass ich heimlich gearbeitet hatte. Können Sie sich diese Situation im Knast vorstellen, wenn Sie ein Kind draußen haben? Ich habe einen Unterstützungsbrief von meinem ehemaligen Vorgesetzten erhalten, ich sei stark und ich werde das durchhalten. Für eine derartige Straftat bekommt man in den umliegenden Ländern bedingte Strafen, in unserem Land 12 Jahre. Es macht mich bitter, wenn ich dann in den Nachrichten sehe, wie Herrn Vadala, der als Mitglied einer kriminellen Organisation tonnenweise Kokain nach Europa geschmuggelt hatte, die Strafe auf 6 Jahre reduziert wurde. Es ist paradox, dass ich mein ganzes Leben lang als Polizist nur in Eliteeinheiten gearbeitet habe, einen Monat lang war im Zivilleben und seitdem nur noch im Knast wie letzter Dreck. So dankte mir der Staat für meine Arbeit. Mit diesem Brief möchte ich Menschen ausrichten, die die Problematik der Drogenstraftaten verstehen und sich damit auskennen, dass auch WIR NUR MENSCHEN SIND, die einen Fehler gemacht haben, aber die Strafe für diesen Fehler ist LIQUIDIEREND. Sie beeinträchtigt nicht nur mich, sondern auch meine Familie und mein Umfeld. Bitte interessieren Sie sich für mich und mir ähnliche Personen. Wir sind viele. Ich möchte weiterhin ein anständiger Bürger dieser Republik sein.

Mit freundlichen Grüßen Daniel.

Miloš (56 Jahre)

Ich habe 1984 geheiratet und mit meiner (Ex-)Frau haben wir zwei Kinder. Ich habe ein familiäres und geordnetes Leben geführt. Ende der 90er Jahre, um die Jahrtausendwende, verbreiteten sich Drogen in der Slowakei massenhaft, und ich muss mit Bedauern zugeben, dass ich auch den Drogen erlegen bin, damals noch ohne zu ahnen, welche Folgen das in der Zukunft haben könnte. In diesem Moment hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet. Meine Frau hat sich von mir scheiden lassen und ich war herunter. Natürlich steht die Drogensucht in direktem Zusammenhang mit geringfügiger widerrechtlicher Tätigkeit, insbesondere mit Ordnungswidrigkeiten und Vergehen. Leider wusste am Anfang niemand, welche Folgen diese Drogen haben. Im Gegenteil, es war damals ein Trend, es auszuprobieren, und viele vielversprechende junge Menschen, die zu menschlichen Wracks wurden, erlagen den Drogen. Es gab keine Antidrogenprogramme. Im Gegenteil, es bildeten sich Gruppen von Drogendealern, denen es gelang bis zu 15-20 Jahre lang ungestraft tätig zu sein und die unter dem Schutz hochrangiger Polizisten zu Reichtum kamen. Ich kenne mich damit aus, weil ich diese Leute seit vielen Jahren kenne und sie selbst damit geprahlt haben. Nach und nach wurden sie zu Unternehmern, sie eröffneten beispielsweise Autoverleihe usw. 2007 kaufte ich von einem von diesen Dealern 5g Meth für den Eigenverbrauch. Ich war lange Zeit in Untersuchungshaft und wurde 2013 zu 29 Monaten verurteilt (Paragraph 172/1). Das heißt eine ausreichende Strafe, bereits in Haft vollzogen. Und ich war nicht der Einzige, der auf diese Weise Drogen von einem Dealer kaufte und anschließend erwischt und auch verurteilt wurde. 2014 besorgte ich mir ebenfalls für den Eigenbedarf 3,4 g Meth (Methamphetamin) und wurde anschließend auf mysteriöse und rechtswidrige Weise von zwei Einsatzpolizisten festgenommen. Da ich jedoch nach § 172/1 angeklagt wurde, ich aber bereits in der Vergangenheit wegen einer solchen Tat verurteilt worden war, erfolgte die Anschuldigung sowie die anschließende Verurteilung automatisch nach § 172/2a StGB, d. h. die Strafgrenze war im Bereich von 10-15 Jahren. Diese Tat fällt bereits unter eine besonders schwere Straftat (im Folgenden BS). Genau dies ist das ABSURDE Weltunikat, dass ich als Drogenkonsument wegen eines besonders schweren Verbrechens in strengster Bewachungsstufe zu 12 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Als ob das nicht genug wäre, ich bekam eine bedingte Strafe wegen geringfügiger Vergehen und diese bedingte Strafe von 2,5 Jahren wurde mit umgewandelt und ebenfalls mit der strengsten Bewachungsstufe vereinigt, sodass meine Gesamtstrafe nun 14,5 Jahre beträgt. Ich will definitiv nicht behaupten, dass ich unschuldig bin, und ich verdiene sicherlich eine Strafe, aber sowas ist meiner Meinung nach selbst für Drogenhasser unverständlich.

Mit freundlichen Grüßen Miloš Šárik

Vilo

Mein Name ist Viliam Wenger, ich komme aus Lučenec und bin wegen des Besitzes von Drogen für den Eigenbedarf zu einer drakonischen Langzeitstrafe von 12,5 Jahren verurteilt worden. Ich möchte Ihnen sagen, dass ich ein gewöhnlicher Junge bin, der mit seinem Vater in einem kleinen Einfamilienhaus lebte. Ich war vorbestraft und war bedingt verurteilt. Deshalb wollte man mich in Lučenec nirgendwo einstellen. Mein Vater ist ein ausgezeichneter Maler, Baumeister, Fliesenleger. Er kennt sich aus, daher fing ich an mit ihm zur Arbeit zu gehen und arbeitete immer auf der Grundlage eines Vertrags über außerhalb eines Arbeitsverhältnisses verrichtetete Arbeiten. Wir waren wirtschaftlich erfolgreich, wir konnten immer was verdienen. Ich hatte auch einen Freund, einen Selbstständigen, der sich mit der Wärmedämmung von Einfamilienhäusern beschäftigte, und ich pflegte auch zu ihm zu gehen, um was dazuzuverdienen. Ich habe ein normales und geordnetes Leben geführt, ich habe alle Bedingungen erfüllt und habe keine Straftaten begangen, nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit. Gleichzeitig habe ich meine Freundin Vanda gefunden, die bei mir einzog und wir begannen zusammen zu leben. Die einzige Wahrheit und Sache ist die, dass meine Freundin gerne Drogen wie Marihuana und Meth konsumierte. Als ehemaliger Konsument habe ich einfach mit ihr konsumiert. Die Wahrheit ist, dass niemand wusste, nicht einmal der Vater, die Mutter oder enge Freunde, dass ich Drogen nehme. Ich war einfach während der Arbeitstage immer auf der Arbeit oder habe mich mit meinem Vater und meinem Freund Wärmedämmungen angebracht und meiner Freundin Vanda habe ich immer gesagt, sie solle sich für das Wochenende eine Droge besorgen. Freitags und samstags habe ich immer Meth genommen und meine Freundin auch. Ich habe kein Marihuana genommen, nur meine Freundin hat es genommen. Aber trotz dieser Angelegenheit führten wir ein normales und geordnetes Leben, es gab Arbeit, ich reparierte langsam das Einfamilienhaus und was ich mir am meisten wünschte, wurde erfüllt. Die Freundin wurde schwanger, wir erwarteten eine Tochter. Und alles endete so, dass bei uns 6 Dosen der Droge Meth und ein paar lächerliche Dosen wertlos gewordenen Marihuanas gefunden wurden, das nicht einmal verwendet werden konnte. Dadurch wurde ich unter sj.zu: 22 T/104/2015 gem. § 172 Abs. 1. lit. c.d. StGB Abs. 2 lit. a) StGB in Mittäterschaft lt. § 20 StGB verurteilt, wobei das Gericht wegen des Besitzes einer Droge für den Eigenbedarf gegen mich eine Strafe von 11 Jahren + 1,5 Jahre bedingte Strafe verhängte, weil ich die Tat wiederholt begangen habe und ich somit ein besonders schwerer Verbrecher sei. Freundin Vanda erhielt eine dreijährige BEDINGTE STRAFE! Ich habe einfach nichts produziert, ich habe nichts verkauft, ich habe niemandem Schaden zugefügt, ich habe nichts besorgt, ich habe nur über das Wochenende mit meiner Freundin eine Droge für meinen Bedarf genommen und bin derart unverhältnismäßig zu einer schrecklichen Strafe verurteilt, nur weil es die Bestimmung § 172 Abs. 2 lit. a) StGB gibt, die besagt: WER EIN DROGENDELIKT WIEDERHOLT BEGEHT, WIRD MIT 10 - 15 JAHREN GEFÄNGNIS BESTRAFT. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Sie ein Dealer oder ein Konsument sind, und es spielt überhaupt keine Rolle, ob Sie 1 Dosis oder 1 kg Droge haben. So etwas gibt es nirgendwo auf der Welt, und ich kann es mit der Sache der Aspirationen, die verfassungswidrig war und abgeschafft wurde. In diesem § gibt es keinen Unterschied bezüglich der Drogenmenge und der Drogentätigkeit. Das ist für die von mir begangene Straftat absurd. Was sind die Auswirkungen? Meine Tochter wurde geboren, als ich in Haft war, und ich nannte sie VIVIEN. Meine Freundin Vanda kümmerte sich um sie, schrieb Briefe, schickte Fotos, besuchte mich mit der Tochter, aber als sie die Höhe meiner Strafe - 12,5 Jahre – erfuhr…offen gesagt, hielt sie nicht lange durch. Seien wir ehrlich, wer hält es aus so lange zu warten und meine Freundin ist nach 6 Jahren irgendwo im Ausland mit einem neuen Freund. Meine Tochter Vivien wird derzeit von meiner Mutter Gabika betreut und aufgezogen. Jeden Samstag telefonieren wir zusammen, zeichnen was füreinander und jeden Monat sehen wir uns bei einem SKYPE-Besuch. Das Schlimmste ist, dass diese schreckliche Strafe meine Familie zerschlagen hat. Mein Vater ist quält sich allein in meinem Einfamilienhaus herum. Seien es Zahlungen für das Haus, oder die Arbeit, oder Arbeiten rund ums Haus - er muss das alles allein bewältigen! Die arme Mama, sie recht viel mit meiner kleinen Tochter zu tun, aber sie meine Tochter und sie tut alles, damit sie alles bekommt, was sie braucht. Das Schlimmste für mich ist, dass ich nicht bei meiner Tochter war, als sie das erste Wort sagte, als sie die ersten Schritte machte…sie zum ersten Mal in den Kindergarten zu bringen, mit ihr zu spielen, ihr das Schwimmen, das Fahrradfahren beizubringen, mit ihr in ein Freibad zu gehen. Das ist jede Menge Sachen, die ich nicht mehr nachholen kann. Ich verbüße meine Strafe im sechsten Jahr und meine Tochter wird in die 1. Klasse der Grundschule gehen; es ist unglaublich, dass ich sie nicht dorthin führen kann. Ich bin verzweifelt, weil ich wirklich alle Institutionen ausprobiert habe, auf die man sich in der Slowakei berufen kann. Derzeit habe ich meinen Antrag auf Strafmilderung bei der Präsidentin der Slowakischen Republik, wo man mir mitgeteilt hat, dass man meine Sache an die Justizministerin der Slowakischen Republik weiterleitet. Ich halte diese Rede aus freiem Willen, damit auch die Bürger der Slowakischen Republik wissen, dass wir auch Menschen sind, die Fehler machen, und ich denke, dass ich für eine solche Tat, die ich begangen habe, keine so drakonische Strafe verdiene, bei der nicht nur ich leide, sondern am meisten meine Familie, mir nahe stehende Personen. Ich bitte hiermit um Verständnis und um Änderung des Strafgesetzbuchs und der rechtlichen Qualifizierung, die derzeit für ein analoges begangenes Drogendelikt drakonisch streng ist.

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Viliam Wenger

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